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Jeder kann Entspannung lernen

Britta Wittlich-GahlenTel. 02045 / 7363 Mailbutton
 

Bei allen Dingen, die wir für uns als wichtig erachten

geht oft der Blick dafür verloren, dass wir nur auf der Durchreise sind.

Innehalten, still werden und das begreifen.

Loslassen, statt mit aller Kraft festzuhalten - diese Erkenntnis kann so hilfreich sein.

In meinen Entspannungskursen hat man die Möglichkeit
  • Eutonie **
  • Autogenes Training **
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen **
  • Qi Gong zu erlernen. **


Qi Gong ...
...ist eine der fünf Säulen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und heißt übersetzt Energiearbeit.

Im weichem Qi Gong übt man sich in Konzentration, Körperhaltrung und Atmung. Die leichten Bewegungen sind gut für den Stoffwechsel und die körpereigene Abwehr. Durch bestimmte Übungen kann die Energie wieder fließen und kann zum Beispiel bei Müdigkeit, Antriebsschwäche, Erkältungen, Wechseljahrbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen u.s.w. helfen.

Ich biete einen Kurs über fünf Einheiten an. Jede Einheit geht über 1,5 Stunden.

Autogenes Trainig (AT)
Die Liege- Sitzhaltung / Die Ruheübung / Die Schwereübung /Das Zurücknehmen

Das autogene Training dient dazu, seinen eigenen inneren Ruhepol wieder zu entdecken und sich somit selbst ein Stück näher zu kommen. Das beinhaltet natürlich auch die Möglichkeit der Steigerung der Konzentration. Nicht nur, aber gerade für die Menschen, die auch AT erlernen um ihre Konzentrationsfähigkeit und so auch ihr Leistungsvermögen zu steigern, ist wichtig zu wissen, dass Autogenes Training kein Lernstoff ist , der so schnell wie möglich beherrscht werden sollte. Es geht nicht darum in kürzester Zeit Erfolge zu erzielen, sondern die Entspannung wieder zu lernen. Schieben Sie das Wollen und den Hintergrund der Ausbildung und genießen Sie die neuen Erfahrungen mit dem Thema Entspannung,

Vielleicht machen Sie gerade am Anfang ungewohnte Erfahrungen mit Ihrem Körper , wie Muskelzucken, bisher nicht wahr genommene oder unlogische "Gewichtsverteilungen" im Körper... . Begegnen Sie diesen Dingen mit Ruhe und vielleicht sogar mit Neugier, denn Sie sind auf dem Weg ganz neue Erfahrungen mit sich selbst zu machen. Bereitet Ihnen eine Ihrer Wahrnehmungen oder Reaktionen Unbehagen, beenden Sie die Übung bitte mit dem Zurücknehmen. Warten Sie ein paar Minuten und beginnen Sie dann bitte einfach von vorn. Falls bei Ihnen Unsicherheiten auftreten, ob Sie aus medizinische Sicht mit dem AT gut aufgehoben sind, sprechen Sie einfach mit Ihrem Hausarzt, Ihrer Ärztin oder HeilpraktikeriIn darüber.

Ein wichtiger Grundstein zum Gelingen der Übungen ist ein ungestörter Freiraum , der das Üben ermöglicht . Sorgen Sie dafür, das Sie nicht gestört werden. Weder von Ihren Mitmenschen noch von Haustieren oder vom Telefon. Sie haben die Möglichkeit sich ihren Übungsort angenehm zu gestalten. Wie wäre es mit einer Kerze oder Ihrer Lieblingsdecke ?

Was ist Eutonie ?
Das Wort Eutonie ist aus dem Griechischen abgeleitet: eu = wohl, recht,harmonisch und tonus: = Spannung. Es bezeichnet den Zustand größtmöglicher Ausgeglichenheit, den ein Mensch erreichen kann und in dem er mit sich und seiner Umwelt leben sollte.

Der Begriff Eutonie wurde 1957 von Gerda Alexander für ihre Methode der Selbstfindung über den Körper geprägt, eins psychophysische Methode, die ganz aus den Gegebenheiten unseres westlichen Kulturraums heraus entstanden ist. Gerda Alexander entwickelte sie in jahrzehntelanger Arbeit mit Schülern aller Alters- und Berufsgruppen, mit gesunden, kranken und behinderten Menschen.
Ihre Ausgangsbasis war zunächst die Rhytmikerziehung nach Jacques Dalcroze. Bei dieser Arbeit mit ihren Schülern erfuhr sie, wie notwendig es ist, daß jeder Mensch seinen eigenen Rhythmus findet, um sich organisch richtig bewegen zu können (mit oder ohne Musik). Dau müssen alle Verspannungen und Blockaden gelöst werden , die einen Menschen hindern, seinen Körper richtig zu gebrauchen.

Jede Bewegung, die ein Mensch ausführt, kann aufbauend (regenerierend) oder abbauend (degenerierend) wirken, eu-tonisch oder dys-tonisch. Der Tonus, dieses äußerst subtile und differenzierte Spannungsgefüge der Gesamtmuskulatur , das sich bis in die feinsten Gefäße erstreckt, wird sowohl von der physischen Motorik als auch von der Pysche her beeinflußt . Rein mechanisch ausgeführte Bewegungen (z.B. Maschinenschreiben) rufen auf die Dauer meist Verspannungen und Blockaden hervor. Bewegungsabläufe, die wir bewußt ausführen, können jedoch nicht mechanisch werden.

Progressive Muskelentspannung (nach Edmund Jacobson) ...
Progressive Muskelentspannung...
... wörtlich übersetzt: fortschreitende Muskelentspannung) auch progressive Relaxation, Tiefenmuskelentspannung, Jacobsontraining , PM oder PMR genannt, ist eine Methhode, die durch gelenkte oder bewußte Anspannung dr Muskulatur einen Zustand tiefer physischer und psychischer Entspannung herstellen soll.

Die Konzentration ist zunächt auf die An- und Entspannung einzelner Muskeln und Muskelgruppen gerichtet. Hierbei wird mit dem Grad der Anspannung und der bewußten Bauchatmung während der Anspannung trainiert. Die Muskulatur wird schonend und effektiv trainiert. Das Augenmerk wird mehr und mehr auf die Phase des Nachspürens zwischen den einzelnen AN- und Entspannungsübungen gerichtet. Die Konzentration entwickelt sich zur Wahrnehmung und das eigene Empfinden für die Muskeln, für den Körper steigt.
Mit der Zeit tritt einen Wahrnehmungsschulung ein, welche die bewußte Bauchatmung und die Gegensätze von Spannung und Entspannung umfaßt.

Edmund Jacobson (1885 - 1976)...
... der Begründer der Progressiven Muskelentspannung, untersuchte in den USA den Zusammenhang von Angst und Spannung. Seine Forschungen ergaben, dass Ängste und Spannungen immer auch von Muskelkontraktionen begleitet sind. Dies beschrieb er erstmalig 1929 imRahmen seiner Forschungsreihen. Somit ergab sich die These, die Jacobson auch erstmalig belegte, das Muskelentspannung nicht nur ein Sympton der Angst beseitigt, sondern sich auch direkt der Angst entgegen setzt. Der Angst (dem Stress, dem Schmerz) wird die vegegative Gesamtgrundlage zur Existenz entzogen. Körperliche Entspannung ist also unvereinbar mit dem Erleben von Angst (Stress, Schmerz).

Spannung und Entspannung... ...gehören zum Lebensalltag dazu. Ein Leben ohne Spannung ist auf Dauer gesehen ungesund, wie ein Leben ohne Entspannung. Punktueller Stress belebt und regt zu Höchstleistungen an. Doch es kommt bei beidem auf das richtige Maß an.
Bei Mattheit und Trägheit unterstützt die Progressive Muskelentspannung diese zu verlassen und den Aktivitätspegel zu beheben. Dies geschieht durch das kontinuierliche Umschalten von Spannung und Entspannung, und auch wieder auf Spannung u.s.w. . Bei einem zu hohen körperlichen und / oder psychischen Spannungspegel bewirkt die PM genau das Gegenteil.